Verbandsarbeit
Labormedizin: Diagnosen sichern, Behandlungen begleiten - schnell, effizient und richtig.

Diagnostische Pfade

Von Indikation bis zur Befundübermittlung

Die Arbeitsgruppe Diagnostische Pfade wurde 2006 mit dem Ziel gegründet, den diagnostischen Prozess inhaltlich, organisatorisch und informationstechnisch zu unterstützen. Der Fokus liegt auf labormedizinischen Untersuchungen.

Besondere Anliegen sind die

  • Berücksichtigung wissenschaftlicher Empfehlungen und Leitlinien
  • Ausrichtung an medizinischen und ökonomischen Notwendigkeiten
  • Implementierung in Krankenhaus- und Laborinformationssystemen (KIS, LIS)

Diagnostische Pfade und Behandlungspfade sind gleichwertige Bestandteile von Klinischen Pfaden. Mit der Einführung von Diagnose-bezogenen Fallpauschalen (DRGs) sowie der raschen Zunahme neuer diagnostischer Tests im Genomzeitalter wurde die Standardisierung der Anforderungs- und Entscheidungsprozesse in Form solcher Pfade immer bedeutsamer.

  • Ein diagnostischer Pfad beschreibt den gesamten Prozess von der Testanforderung bis zur Befundinterpretation sowohl inhaltlich als auch zeitlich.
  • Er beinhaltet Testindikationen (WAS) für medizinische Fragen (WOFÜR), ergänzt durch die Angabe von Zeitpunkten (WANN) und Begründungen (WARUM).
  • Die Darstellung erfolgt meist grafisch (Entscheidungsbäume, Flussdiagramme), doch die AG untersucht auch andere Darstellungsformen (Regeln, mathematische Funktionen usw.).

FDie Ergebnisse der AG werden auf der DGKL-Website, in den Publikationsorganen der Gesellschaft (J LabMed, KCM) und in Fachbüchern publiziert.

Kontakt

Vorsitzender:
Prof. Dr. Johannes Aufenanger / Ingolstadt