Aus-, Fort- und Weiterbildung
Labormedizin: Diagnosen sichern, Behandlungen begleiten – schnell, effizient und richtig.

Klinischer Chemiker

Weiterbildung zum Klinischen Chemiker

Laboruntersuchungen von Patientenproben unterliegen in einem medizinischen Labororatorium i.d.R. zwar einer persönlichen ärztlichen Leistungserbringung, doch sind in dem  gesamten Erbringungsprozess weitere Berufsgruppen wie medizinisch-technischen Assistenten und auf der Führungsebene neben Medizinern häufig auch labordiagnostisch weitergebildete Naturwissenschaftler (z.B. Klinische Chemiker) eingebunden. Der heutige Arbeitsbereich eines akademischen Laborspezialisten ist aufgrund moderner Laborautomation und EDV-Technik hochtechnologisiert. Fachspezifisches Wissen zu den Prozessen von der Präanalytik bis zur Postanalytik inklusive -gemäß der RiliBÄK- moderne Qualitätsmanagementkenntnisse sind zwingend erforderlich. Neben den verschiedenen Möglichkeiten Untersuchungen zur Früherkennung, Diagnostik und Therapiekontrolle von Erkrankungen durchführen zu können, müssen Befunde interpretiert und differentialdiagnostische Bezüge hergestellt werden.

Die Weiterbildungskommission der DGKL, deren Mitglieder durch das DGKL-Präsidium ernannt werden, hat Prüfungsstoffvorgaben definiert und zu einem Gegenstandskatalog für Klinische Chemiker zusammengefasst. Dieser Gegenstandskatalog orientiert sich am europäischen EFLM-Syllabus, der zuletzt 2018 in seiner aktuellsten Version publiziert wurde. Die Anerkennung zum Klinischen Chemiker erfolgt durch eine mündliche Fachprüfung vor der DGKL-Prüfungskommission. Einzelheiten sind aus den Richtlinien und aus der Verfahrensordnung der Kommission für die Weiterbildung zum Klinischen Chemiker zu entnehmen.

Die fünfjährige Weiterbildung zum Klinischen Chemiker erfordert einen Hochschulabschluss entweder in Medizin (Approbation) oder in einem naturwissenschaftlichen Studiengang (Diplom bzw. M.Sc. in Chemie, Biochemie, Biologie oder einem vergleichbaren Fach). Die Vergleichbarkeit eines Abschlusses sollte möglichst zu Beginn der Weiterbildungszeit mit abgeschlossener Registrierung durch die Weiterbildungskommission bestätigt worden sein. Mindestens vier Jahre müssen insgesamt in einem als Weiterbildungsstätte anerkannten klinisch-chemischen Laboratorium unter der Leitung eines weiterbildungsermächtigten Laborleiters absolviert werden. Ein weiteres Jahr der Weiterbildung kann auch in einem anderen labordiagnostisch oder wissenschaftlich tätigen Labor erfolgen und über die Weiterbildungskommission entsprechend anerkannt werden.

Zur Unterstützung der Prüfungsvorbereitungen wird jedes Jahr seitens der DGKL in Hannover ein einwöchiges Repetitorium angeboten.

Dr. med. Michaela Adam

MVZ Labor München GmbH

Prof. Dr. med. P. Ahmad-Nejad

Medizinisches Labor Dresden / Elsterwerda

Dr. med. Borros Arneth

Universitätsklinikum Gießen

Dr. rer. nat. Manuela Bastian

Universitätsklinik Rostock

Prof. Dr. med. Matthias Bauer

Klinikum Ludwigshafen

Dipl.-Chemiker Ekkehart Bauer

Medizinisches Labor Dresden / Elsterwerda

Prof. Dr. med. Hannsjörg Baum

RHK Regionale Kliniken Holding Ludwigsburg

Prof. Dr. med. Thomas Bertsch

Klinikum Nürnberg

Dr. med. Lutz Binder

Universitätsklinikum Göttingen

Prof. Dr. med. Korbinian Brand

Medizinische Hochschule Hannover

Prof. Dr. rer. nat. Burkhard Brandt

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Kiel)

Dr. rer. nat. Thomas Brinkmann

Labor Lademannbogen MVZ Hamburg

Prof. Dr. med. Jens Brümmer

Städtisches Klinkum Karlruhe

Prof. Dr. med. Frank Bühling

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Prof. Dr. med. T. Chavakis

Uniklinikum Dresden

Dr. med. Rainer Dannenberg

MVZ Labor Dessau GmbH

Prof. Dr. med. Thomas Demant

Klinikum Dresden-Friedrichstadt

Dr. Dipl.-Chem. Rainer Findeisen

Oberlausitz Kliniken, Bautzen

Dipl.-Chemiker Uwe Fistler

Synlab, Städtisches Klinikum Brandenburg

Prof. Dr. H.-J. Groß

Universitätsklinikum Ulm

Dr. T. Hoff

Gesundheit Nord, Klinikverbund Bremen

Prof. Dr. W. Hofmann

Städtisches Klinikum München GmbH, Klinikum Schwabing

Prof. Dr. B. Isermann

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Prof. Dr. R. Junker

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

PD Dr. Dr. M. Kiehntopf

Friedrich Schiller Universität Jena

Prof. Dr. C. Knabbe

Herz und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen

Prof. Dr. Dr. K.-P. Kohse

Klinikum Oldenburg gGmbH

Prof. Dr. K. Lackner

Universitätsmedizin Mainz

Prof. Dr. P. Luppa

Klinikum rechts der Isar der TU München

Dr. M. Mischereit

Universitätsklinikum Halle

Dr. Dr. Münstermann

Labor Krone, Bad Salzuflen

Prof. Dr. M. Nauck

Universitätsmedizin Greifswald

Prof. Dr. M. Neumaier

Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Prof. Dr. D. Peetz

HELIOS Klinikum Berlin-Buch

Prof. Dr. A. Peter

Universitätsklinikum Tübingen

Dr. D. H. Petersen

Diakonissenkrankenhaus Flensburg

Dr. Dr. T. Renné

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Dr. S. Schimanski

Zentrallabor Klinikum Bayreuth GmbH

Dr. A. Siegemund

MVZ Labor Dr. Reising Ackermann, Leipzig

Dr. G. Stamminger

Zentrum für Diagnostik GmbH am Klinikum Chemnitz

Prof. Dr. D. Teupser

Klinikum der Universität München (LMU)

Dr. F. Thieme

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Prof. Dr. J. Thiery

Universitätsklinikum Leipzig

Dr. P. Thorausch

MVZ Cottbus

Prof. M. Torzewski

Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH

Dr. J. van Helden

Labor Mönchengladbach

PD Dr. M. Volkmann

St. Vincentius-Kliniken, Karlsruhe

PD Dr. Dr. H. Günther Wahl

Medizinisches Labor Wahl, Lüdenscheid

Dr. R. Walscheid

MVZ für Laboratoriumsmedizin, Koblenz

Prof. Dr. M. Walter

Charité Universitätsmedizin, Virchow Klinikum Berlin

Dr. Michael Wehmeier

Marienhospital Osnabrück

Prof. Dr. E. Werle

Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, Neubrandenburg

Dr. E. Wieland

Klinikum Stuttgart Katharinenhospital

Dipl.-Ing. M. Zorn

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Dr. M. Adam

MVZ Labor München GmbH

Dipl.-Chem. Hans-Otto
Schmudlach

Labor MVZ Westmecklenburg
 

Prof. Dr. Parviz
Ahmad-Nejad

Institut für Medizinische Labordiagnostik
Universität Witten/Herdecke

 

 

 

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